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Kommunale Ebene

Gesundheitsförderung älterer Menschen – eine Aufgabe für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft

Basierend auf den Erkenntnissen und Empfehlungen der Forschung in verschiedenen Wissenschaftsbereichen wie Medizin, Gerontologie und Soziologie sind von der Weltgesundheitsorganisation internationale Leitlinien für die Gesundheitspolitik entwickelt worden. Sie bilden den Handlungsrahmen für die Gesundheits- und Altenpolitik der Regierungen, die für die Gestaltung der Gesundheitsförderung durch entsprechende Instrumente und Programme auf nationaler Ebene Sorge tragen. Die Umsetzung der Gesundheitsziele erfordert die Kooperation von Bund, Ländern, Kostenträgern und Leistungserbringern im Gesundheitswesen sowie die Beteiligung aller relevanten Akteure aus der Zivilgesellschaft. Nur durch gemeinsame Anstrengungen ist die Integration verschiedener Perspektiven in die Entwicklung und Umsetzung nationaler Gesundheitsziele zu gewährleisten.

Kontext der Gesundheitsförderung auf kommunaler Ebene

Die folgende Grafik veranschaulicht die komplexen Strukturen der Zusammenarbeit, um die Ziele der Gesundheitsförderung für ältere Menschen auf allen politischen Ebenen zu realisieren. Wie die Grafik zeigt, hat die kommunale Ebene bei der Gestaltung der Gesundheitsförderung eine zentrale Bedeutung.

Rolle der Kommunen

Gesundheitsförderung muss im Lebensalltag ansetzen und sich an den Gegebenheiten in Stadt und Gemeinde ausrichten. Folglich müssen auf kommunaler Ebene entsprechende Angebote zur Gesundheitsprävention älterer Menschen vorhanden sein und Strukturen zur Gestaltung einer gesundheitsförderlichen Umwelt geschaffen und weiterentwickelt werden.

Die Verantwortung der Kommunen für gesundheitliche Prävention und Gesundheitsförderung sowie die sich daraus ergebenden Herausforderungen und Aufgaben kommunaler Seniorenpolitik stehen im Fokus dieses Kapitels.

Zu den wichtigen Aufgaben der Kommunalverwaltung gehört die Koordination der Zusammenarbeit mit den Trägern und Akteuren der Zivilgesellschaft. Durch die Förderung der Netzwerkzusammenarbeit können Kooperationen gestärkt und Synergieeffekte erzielt werden. Siehe die Seite Akteure.

Im Weiteren werden das Modell zur Veränderungsbereitschaft von Kommunen sowie Praxishilfen vorgestellt. Die Arbeitshilfen dienen als Orientierung, wie Konzepte und Strategien zur Gesundheitsförderung auf kommunaler Ebene vorangebracht werden können. Siehe die Seite Potenziale aktivieren