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Förderung der Gesundheit

Überblick

Verschiedene Wissenschaften widmen sich seit Jahrzehnten sehr intensiv der Frage, welche Einflüsse die Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit älterer Menschen begünstigen.

Die Erkenntnisse aus der Forschung der verschiedenen Fachdisziplinen, wie zum Beispiel der Medizin, Psychologie, Soziologie und vor allem der Gerontologie, sind sowohl von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf globaler Ebene als auch auf europäischer Ebene und in Deutschland von der Politik aufgegriffen worden.

Ein Meilenstein in der Entwicklung der Gesundheitspolitik war die WHO-Konferenz zur Gesundheitsförderung 1986 in Ottawa. Die in der Ottawa-Charta formulierten Grundsätze zur Gesundheitsförderung haben bis heute Gültigkeit und sind in entsprechende gesundheitspolitische Rahmenkonzepte und Nationale Aktionspläne eingeflossen. Die aktuellen gesundheitspolitischen Zielsetzungen, insbesondere im Hinblick auf die Gesundheitsförderung älterer Menschen, werden in diesem Kapitel vorgestellt.

Ebenso werden die sozialen Gesundheitsdeterminanten thematisiert, die bei der Gestaltung gezielter Angebote zur Gesundheitsförderung zu berücksichtigen sind. Ganz wesentlich für die Gesundheitsförderung ist die Vermittlung von Gesundheitskompetenz. Hierzu gibt der „Nationale Aktionsplan Gesundheitskompetenz“ ausführliche Empfehlungen, an denen sich Verantwortliche und Akteure in der Seniorenarbeit orientieren können.